MiniDramen

 

„MiniDramen sind Kurzestücke, szenische Reduktionen, ....oft der kürzeste Weg zur erhellenden szenischen Pointe. ... die zugespitzte Formen des Einakters.“

Karlheinz Braun, MiniDramen im Verlag der Autoren, Verlag der Autoren, Frankfurt am Main 1987

 

Ein Minidrama ist i.d. R. kürzer als 15 Minuten und im Stil absurd, grotesk oder makaber.

Meine Stücke sind auch in Bühnenbild, Requisiten, Kostüm und Utensilien minimalistisch ausgerichtet sind. Falls mehrere oder alle MiniDramen von zwei Schauspielern gespielt werden, ermöglicht dies dem Duo einen schnellen Wechsel von einem Kurzstück in das nächste. Außerdem ist damit auch der Anreiz gegeben, sparsam und effektiv gezielt die richtige Handlung und Ausstattung zu finden.

Theatergruppen erhalten Ansichtsexemplare und die Aufführungsrechte über den jeweiligen Theaterverlag,

 

 

Teddy Trance

Eine Show-Hypnose

Hilfe Hypnosen!

Wo beginnt eigentlich eine Hypnose? Was war nochmal die Wirklichkeit?

Bin ich ver-rückt, sind es die anderen, oder wir alle? Wie jetzt?!

Eine absurde und turbulente Parodie mit „schrägen“ Typen und verblüffenden Entwicklungen.

Bühnenbilder: 1

Besetzung: 3 w / 2 m, 2 Statisten

Theaterverlag: Kaiser Verlag, Wien:

http://www.kaiserverlag.at

 

 

Achtzehn Uhr

Szenen einer Ehe

Die gleiche Zeit, die gleiche Suppe, dieselbe Ehe. The same procedure as every day?

Bühnenbilder: 1

Besetzung: 1 w / 1 m

Aufführungsrechte

Theaterverlag: Kaiser Verlag, Wien:

http://www.kaiserverlag.at

 

 

Exportartikel

Ein Sohn möchte seine alte Mutter dazu animieren, sich wieder in die Gesellschaft einzufügen, soziale Kontakte zu pflegen statt nur zuhause herumzusitzen. Als sie dies ablehnt, unterbreitet er ihr einen skurrilen Vorschlag.

Bühnenbilder: 1

Besetzung: 1 w / 1 m

Aufführungsrechte

Theatergruppen erhalten die Aufführungsrechte über den Kaiserverlag, Wien:

http://www.kaiserverlag.at

 

 

 

MiniDramen zu zweit.

Drei Kurzstücke:

 

1. Zum Diktat

Er: Wo sind wir stehen geblieben?

Sie: Sie kündigen und gratulieren Gerlinde in einem Rutsch?                                                                    Er: Reden Sie nicht, schreiben Sie: „... aus betrieblichen Gründen ...“ Hochachtungsvoll und so weiter und so fort.

....                                                                                                                                                         Sie: Soweit ich weiß, hat Gerlinde eine kranke Mutter.                                                                             Er: Na sehen sie, da hat sie jetzt ja endlich Zeit dafür.

Sie: Ist das jetzt echt oder Satire? ...

Bühnenbilder: 1

Besetzung: 1 w / 1 m

 

2. Massenmedien

Während beide ihr Magazin lesen entwickelt sich aus der Lektüre nebenbei ein anregendes Gespräch zwischen dem Ehepaar.

Sie: (lesend) „Die emotionale Intelligenz ist unser Bauchgefühl“.

Er: (schaut ihr kurz auf den Bauch.) Dann hast du aber nicht viel davon.

Sie: Du musst grad was sagen. Du hast dein Hirn ja noch weiter unten.

 .......

Er: Selbstverständlich bin ich einfühlsam! Das ist eine wichtige Eigenschaft, unter Freunden.

Sie: Davon merk ich aber nichts.

Er: Wir sind ja auch verheiratet, und nicht befreundet.

...

Er: Die Wirklichkeit kann jeder sehen, man muss nur seine Augen aufmachen. – Aber das ist ja heute schon eine Überforderung. Alle schauen doch nur noch auf das Eine.

Sie: Na du vielleicht.

Er: Ich meine dieses Smartphone und Handy, oder wie die Dinger alle heißen.

 ...

Er: (auf die Zeitung zeigend) Weil aber Denken Arbeit macht und anstrengend ist, zieht man sich lieber das ins Hirn, was einem andere schon vorgekaut haben.

Sie: Aber irgendjemand muss sich doch was dabei gedacht haben.

Er: (erfreut) Donnerwetter, ein Gedanke!

....

Er: Ich steige jetzt aufs Dach und werfe die Schüssel auf die Straße!

Sie: Mensch Karl, das kannst du doch nicht machen, heute Abend gibt es doch den „Musikantenstadel“ (eilt hinterher)

Bühnenbilder: 1

Besetzung: 1 w / 1 m

 

3. Heimaufnahme

Wenn Antragsformulare ernst genommen werden, kann das zu verblüffenden Ergebnissen führen.

Da kann der Mensch zum Tier werden!

Lizzy: Wie ist sie denn sonst im Kopf? Ich meine hat Pauline irgendwelche geistigen oder psychischen Störungen?

Karina: Iwoh. Sie hört noch gut und versteht jedes Wort, wenn sie will! Wie gesagt, sie ist halt sehr launisch geworden. Aber sie holt mir jeden Morgen die Zeitung. ....

Bühnenbilder: 1

Besetzung: 1 w / 1 m

Theaterverlag für alle 3 Kurzstücke: Bieler Verlag, Wien:

http://www.bieler.at

 

 

 

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